Wolf-Rüdiger Weise,82, läuft Halbmarathon in Ebermannstadt
Sebsatian Apfelbacher wird Dritter Gesamt und Erster in seiner AK.
Der Fränkische Schweiz-Marathon gehört mit seiner Organisation, seiner Vielzahl an Wettbewerben, seiner Teilnehmerzahlen und nicht zuletzt auch der Strecke zu den beliebtesten Laufveranstaltungen Bayerns. Deswegen nahm Wolf-Rüdiger den Halbmarathon ins Visier. In der Vorbereitung fühlte er sich sehr wohl, sodas er am Sonntag guter Dinge war und mit den anderen 547 Läufern an den Start ging.
Leider musste sich Wolf-Rüdiger auf der Strecke doch etwas mehr quälen als gedacht. Rückblickend lag es an einem Infekt des rechten Auges, was sich da schon angekündigt hatte. Aber die Begeisterung der Zuschauer wie auch die eindrucksvolle Strecke feuerten ihn immer wieder an. Jeder Kilometer war ein stiller Beweis für ihn, das Ausdauer nicht nur in den Beinen, sondern vor allem im Kopf sitzt.
Nach äußerst eindrucksvollen 2:23:05 folgte der Zieleinlauf mit dem Gefühl des Triumphes über die Strecke. Die Erkenntnis daraus, Halbmarathon mit 82 Jahren? Kein Problem. Nur die Muskeln melden sich am nächsten Tag etwas deutlicher zu Wort. Aber auch sie wissen: Wer sich bewegt bleibt jung - egal was im Ausweis steht.
So wurde Wolf-Rüdiger Bayrischer Vizemeister in der M80. Der Abstand zum Ersten war gerade mal 3 Minuten 15 trotz sich anbahnender Krankheit.
Unbedingt zu erwähnen ist auch Sebastian Apfelbacher.
Für ihn war es ein rennsportliches Highlight mit einer denkwürdigen Zeit von 2:49:25 im Ziel. Er war 1. in seiner AK M45 und 3. im Gesamtklassement.
Zwei ganz verschiedene aber herausragende Leistungen von Mitgliedern des Laufteams.